Events + News / Corona-Updates

 

 

Der TuS in Zeiten von Covid19 I - 02. April 2020

 

Nun haben uns kleinste autonome Einheiten des Lebens aufgezeigt, wie fragil das Kartenhaus gebaut ist, in dem wir uns über so lange Zeit so überaus sicher fühlten.

 

Ein klitzekleines Virus also, dass zu keinem eigenen Stoffwechselvorgang fähig ist und für die Fortpflanzung unbedingt eine Wirtszelle benötigt. Ein Virus, dass so winzig ist, dass es sich nur unter ganz besonderen Bedingungen mikroskopisch darstellen lässt, hat innerhalb weniger Wochen das menschengemachte Räderwerk weltweit auf null gestellt. Es bestimmt inzwischen unser gesamtes Tun und Handeln und steuert unser komplettes Leben. Es löst Ängste aus, die unsere Gesundheit und unsere Grundversorgung betreffen und unseren Arbeitsplatz, unser Einkommen und letztlich auch unseren Besitz. Wir machen uns große Sorgen um diejenigen, die vom Ansteckungspotential her betrachtet als am höchsten gefährdet gelten und wir hoffen inständig, dass es doch nicht ganz so schlimm werden wird wie prognostiziert. Aber die Prognosen sind ernüchternd und die Fallbeispiele niederschmetternd.

 

Von wissenschaftlicher Seite aus wurden bereits in den 80-er Jahren Szenarien beschrieben, die vorhersagten, dass es einzelnen Viren durchaus gelingen kann, den Sprung von einer tierischen in eine menschliche Zelle zu schaffen und sich dort auch gegen das Immunsystem zu etablieren. Der Vorgang, den man jetzt bei Covid19 beobachten konnte, wurde unter Wissenschaftlern also schon mehr oder weniger erwartet. So waren sie nicht vollkommen unvorbereitet und arbeiten nun mit Hochdruck an Lösungen. Allerdings ist aktuell noch immer kein umfassender Schutz in Sicht. Wir sitzen alle im gleichen Boot und keiner kann seriös vorhersagen, wie und wohin wir uns entwickeln. Uns bleibt nur das Vertrauen in die Arbeit der Mediziner und Virologen und deren Empfehlungen Folge zu leisten und deren Vorgaben strikt einzuhalten.

 

Was wir vor allem nicht tun sollten ist, unsere Zeit damit zu vertun, diesen kruden und abstrusen Verschwörungstheorien nachzuhängen, die momentan durch die Netzwerke geistern. Das ist tumber und verantwortungsloser Unsinn! Die hochwirksamen Kontrollmechanismen in den Hochsicherheitslaboratorien funktionieren gut gegen alle Arten von Willkür und kein Land der Welt will der gesamten Menschheit und damit auch sich selbst die Lebensgrundlage entziehen.

 

Wir vom TuS haben uns den Empfehlungen der Mediziner nicht verschlossen und bitten unsere Mitglieder um Verständnis, dass wir bereits seit Freitag den 13. März den gesamten Sportbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt und ebenso alle Veranstaltungen abgesagt haben, die wir im Rahmen unserer 110- und 111-jährigen Jubiläen noch für 2020 geplant hatten. Genauso haben wir die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung abgesagt, die auf den 13. März terminiert war. Unserem sportlichen und sozialen Auftrag vollkommen bewusst hoffen wir, mit diesen Entscheidungen einen kleinen Beitrag zu leisten, zur Eindämmung der Covid-19 Verbreitung.

 

Der Volksmund sagt: alles hat seine zwei Seiten! Hoffen wir, dass uns die vorherrschenden Verhältnisse die Augen öffnen. Dass wir aus den Zusammenhängen die richtigen Schlüsse ziehen und zu folgerichtigen Entscheidungen finden. Damit es uns gelingt, das was lebenswichtig ist, neu zu bewerten.

 

Wir vom TuS hoffen vor allem, dass sich die Lage entgegen der Prognosen bald entspannt. Dass ihr alle gut und ohne Schaden hindurch kommt, gesund bleibt und wir euch in absehbarer Zeit wieder zu eurem Sport begrüßen können.

 

Bis dahin meidet überflüssige Kontakte und haltet euch an die vorgegebenen Regeln. Dabei versucht aber in Bewegung zu bleiben. Mit Individualsport (Laufen, Walken, Radfahren, Gymnastik etc.) - solange ihr den Sport alleine ausübt und mit niemand in Kontakt tretet, macht ihr nichts verkehrt. Im Gegenteil: Bewegung und frische Luft stärkt das Immunsystem! Das ist so! 

 

 

Rolf Schran, Turn- und Sportverein 1909 e.V. Brandoberndorf

 

 

 

 

 

Der TuS in Zeiten von Covid19 II - 09. April 2020

 

In unserem letzten Beitrag haben wir versucht aufzuzeigen, wie und wo sich der TuS Brandoberndorf in den stillstehenden Zeiten von Covid19 verortet. Heute möchten wir uns etwas näher mit dem Danach befassen.

 

Mit dem allseits so sehr herbeigesehnten Ende der Corona-Epidemie werden wir am Anfang eines momentan noch vollkommen unklaren Neubeginns stehen. Eines Neubeginns mit immensen Herausforderungen. Herausforderungen, die uns sehr schnell aufzeigen, dass vieles von dem was wir über Jahrzehnte gewohnt waren, das unser Leben beherrscht und uns Sicherheit suggeriert hat, einfach nicht mehr existiert oder keinen Bestand oder Wert mehr hat. Möglicherweise werden wir uns am Beginn einer Entwicklung wiederfinden, die elementar für unsere weitere Zukunft ist.

 

Wie wird es weitergehen? Werden die Menschen sich besinnen und ihre Werte neu erfinden? Oder wird man versuchen, genau an jener Stelle weiterzumachen, an der Covid19 so abrupt die Zügel anzog? Welche Lehren wird man aus der Krise ziehen? Welche Entscheidungen werden diesen folgen?

 

Wie schon heute diskutiert, wird es vermutlich verschiedene Ansätze und unterschiedliche Strategien für einen Neubeginn geben. Aber es ist wohl kaum anzunehmen, dass sich die Länder der Erde auf einen gemeinsamen Weg einigen. Dies kann leider zu Verwerfungen führen, welche die Menschen hart treffen und unsere bisherige Weltordnung gehörig durcheinanderwürfeln können.

 

Gefragt ist jetzt sicher auch der Rat der Ökonomen. Vor allem aber gefragt ist der Rat aus Naturwissenschaft und Philosophie. Diese Wissenschaften erläutern uns seit Jahrtausenden, was für unser Leben von echter und elementarer Bedeutung ist. Erklären uns, was die Welt zusammen und die Menschen am Leben hält. Verdeutlichen uns Werte, deren Wichtigkeit im Elternhaus und in der Schule verfestigt, später unser soziales Leben prägen.

 

Wir werden anpacken müssen. Gemeinsam! Dass Menschen dies im sozialen Verbund gut können, ist über die gesamte Menschheitsgeschichte gut darstellbar.

 

Auch für unseren Verein heißt es: gemeinsam anpacken!

 

Ich erinnere mich an Gespräche mit Werner Bauer, der seit fast 80 Jahren Mitglied in unserem Verein ist und der gerne davon erzählt, wie sie als junge Burschen über viele Monate hinweg mit ihrer Hände Arbeit ein Stück Land an der Grävenwiesbacher Straße ausgehoben und planiert haben, weil sie einfach mal auf einem richtigen Sportplatz Fußball spielen wollten.

 

Oder wenn Albert Mayer, der nun auch schon seit fast 75 Jahren Mitglied im TuS ist, von jener Zeit erzählt, in denen sie als Stabhochspringer mit dem Fahrrad zu den Wettkämpfen fuhren und die Hochsprungstäbe längs des Fahrrades angebunden mit sich führten, dann sind dies zwar Berichte, die von entbehrungsreichen Zeiten erzählen, die aber auch eine große Dankbarkeit an das gemeinsam Erlebte vermitteln.

 

Für mich als Griedelbacher Bub gab es als ersten Sport nur Fußball. Allerdings hatten wir keine eigene Jugend-Fußballmannschaft. Und da in Brandoberndorf die Jahrgänge stark und die Jugendmannschaften überfüllt waren, zog es mich zu einem damaligen Schulfreund nach Altenkirchen, wo mich eine passende Jugendmannschaft aufnahm. Für mich bedeutete diese Entscheidung allerdings: 2x pro Woche mit dem Fahrrad zum Training und zum Spiel bis nach Altenkirchen fahren. Einschließlich Bergwertung der gehobenen Kategorie. Die Alternative war die Zugfahrt von Brandoberndorf nach Neukirchen mit anschließendem Fußmarsch hoch nach Altenkirchen. Einen Fahrdienst, wie man ihn heute dringend als notwendig erachtet, den gab es damals nicht.

 

Als in Griedelbach die Sportplätze „an den dreizehn Pappeln“ und „hinter der Heide“ gebaut wurden, da war jeweils das halbe Dorf im Einsatz. Als der TuS seine Sportanlage in Kröffelbach errichtete, da konnte man ebenso mit und auf Gemeinsinn bauen. Natürlich waren es die Fußballer, die sich hier gemeinsam einbrachten und sich vor allem auf ihr neues „Zuhause“ freuten. Aber es waren auch immer Väter und Freunde vor Ort, die ihre Arbeitsleistung aus allen Gewerken unentgeltlich zur Verfügung stellten.

 

Nur so konnte man auch Projekte in Zeiten stemmen, in denen das dafür notwendige Geld eigentlich nicht vorhanden war.

 

Es ist sicher eine Binsenweisheit aber um einen Verein am Laufen zu halten, benötigte man schon immer ein gewisses Butget. Alleine über die Mitgliedsbeiträge konnte man dieses allerdings kaum bestreiten. Deswegen wurden vom Verein Veranstaltungen durchgeführt, die das Budget etwas aufbesserten. Ob Kirmes, Feste oder Sportveranstaltungen, Leute zum Auf- und Abbau und selbstverständlich auch für die Dienste standen einfach immer reichlich zur Verfügung.

 

Diese tolle Gemeinsamkeit hat sich in den vergangenen Jahren leider zunehmend verabschiedet. Es ist müßig, über die Gründe zu spekulieren. Aber es wäre wunderbar, wenn wir dort wieder hinkämen. Wir stehen am Scheidepunkt und haben es selbst in der Hand: Uns zu besinnen, Werte zu definieren, Wichtiges neu einzuordnen.

 

Wir vom Vorstand wären überaus dankbar und wir würden uns total freuen, wenn es uns gelingen würde, die Eltern und Großeltern der vom TuS betreuten Kinder und Heranwachsenden, die passiven und die sporttreibenden Mitglieder sowie die vielen Freunde des Vereins dahin zu sensibilisieren, dass sich alle angesprochen fühlen und gemeinsam mit uns als Einheit in die Zukunft gehen.

 

Wir werden seitens des TuS versuchen, unsere Sportangebote unmittelbar dann erneut zu starten, wenn Situation und Gesetzgeber dies wieder erlauben. Bis dahin gibt es Aktuelles wie immer auf unserer Homepage unter >www.tus-brandoberndorf.de< zu lesen.

 

Haltet durch und bleibt gesund!

 

Rolf Schran, Turn- und Sportverein 1909 e.V. Brandoberndorf

 

 

 

 

Der TuS in Zeiten von Covid19 III - 22. April 2020

 

Aufatmen, weil das Schlimmste hinter uns liegt oder Luft anhalten, weil Ungewisses in Hülle und Fülle vor uns steht? Lange hat die Unwissenheit genagt und nun hat sie sich durchgebissen. Die Wissenschaft diskutiert, die Politik reglementiert und wir müssen wohl akzeptieren, dass momentan niemand vorhersagen kann, wie lange dieses Virus unser Leben noch bestimmen wird. Covid19 hat unseren Stellenwert innerhalb der biologischen Vielfalt relativiert. Hat uns empfindlich getroffen. Unvorbereitet, global und brutal!

 

Kein Wunder! Das „immer weiter, immer höher, immer schneller“, hat unseren Blick auf das Wesentliche zunehmend getrübt. Wachstum, Konsum und Verbrauch sind jenseits des beherrschbaren angekommen und haben uns schlichtweg vergessen lassen, dass unsere Erde nicht wächst und ihre Ressourcen endlich sind. Es hätte uns gut getan, öfter mal innezuhalten. Zu reflektieren und neu zu orientieren.

 

Das Knarzen und Knirschen im ausschließlich von wirtschaftlichen Interessen angetriebene globalen Räderwerk war schon lange zu vernehmen. Typische Warngeräusche, die man hätten deuten können. Aber wir haben sie hingenommen und sind weitergehetzt. Vorbei an der Schere, die sich zwischen arm und reich immer weiter öffnet. An Menschen, die außerhalb des Vorstellbaren vegetieren. Die weder ausreichend Nahrung haben noch Aussicht auf Arbeit und Einkommen. Die keine medizinische Versorgung kennen und denen sich alles Lebenswerte verschließt.

 

Wir ließen uns die Wichtigkeit anderer Dinge erklären. „Profitabler wirtschaften“ war über lange Zeit das Nonplusultra! Dann würde es allen besser gehen. So die Erklärung. Allen? Totes Kapital und unwichtige Dinge aufzuspüren und einzusparen war ein Trend, dem unsere Betriebs- und Volkswirtschaftler über Jahrzehnte hinweg gründlich gefolgt sind. Bedauerlicherweise blieb bei dieser tabula rasa aber auch viel Bewährtes auf der Strecke. Oder besser: Bewahrenswertes!

 

Und das betraf nicht nur die Vorsorge für den aktuellen Katastrophenfall. Unser Gesundheitssystem wurde systematisch kaputtgespart und ist heute unvertretbar unterbesetzt, miserabel bezahlt und in der Ausstattung unverantwortlich reduziert. Hinzu kommt die geringe Wertschätzung der Leistung von Menschen, die unsere Kinder erziehen oder unsere Grundversorgung sichern. Von Menschen, die uns am Leben halten oder aufopferungsvoll sogenannte mindere Tätigkeiten verrichten. All‘ diese Leistungen wertzuschätzen und Werte zu erkennen, die es wert sind, das müssen wir neu lernen!

 

Parallel zu den harten Corona-Fakten ist rund um die Welt gar manche Verschwörungstheorie ins Kraut geschossen und es wird viel spekuliert. Aber auch wenn das Virus wirklich aus einem jener Laboratorien entwichen ist, in denen seit Jahren an Corona-Viren geforscht wird, so zeugt das in der Tat von einer verantwortungslosen Schlamperei, aber es zeigt auch schonungslos auf, wie fragil das Kartenhaus gebaut ist, in dem wir leben.

 

Das Virus wird uns vermutlich noch eine lange Zeit begleiten und wir werden uns aneignen müssen, damit umzugehen. Aber insofern die Einschätzungen und vorsichtigen Prognosen der Wissenschaftler zutreffen und wenn wir uns weiter strikt nach den Regeln und Vorgaben der Virologen und Epidemiologen richten und uns eben keine neue Infektionswelle unbeherrschbar einholt, dann können wir uns Hoffnung machen, vielleicht schon in absehbarer Zeit wieder zu einem Stück Normalität zu finden. Sicher ist es hypothetisch und momentan kann sich niemand ausmalen, wie diese Normalität ausschaut. Die Gestaltung halten wir allerdings in unserer eigenen Hand. Was haben wir gelernt? Welche Schlüsse ziehen wir? Was ist für unsere Zukunft wirklich wichtig.

 

Wir als Verein wollen mit unseren Möglichkeiten ein wenig mit dazu beitragen, dass sich unsere Zukunft lebenswert gestaltet. Wir möchten dafür sorgen, dass sich die Menschen in unserer Region, in allen Altersklassen - von Kindesbeinen an bis hin zu den Senioren - ob Damen oder Herren, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, mit einer Vielzahl von unterschiedlichen und qualifiziert betreuten Sportangeboten in Bewegung halten. Auf dass ihre Chancen steigen, gesund zu bleiben und Freude am Leben zu empfinden.

 

Und wir wollen - getreu der von unseren Gründervätern vor nun 111 Jahren erstellten Satzung - auch zur Geselligkeit beitragen und Neubürgern über das Sportliche hinaus eine Schnittstelle bieten, um Menschen kennenzulernen, um schneller heimisch zu werden, um sich in unserer Gemeinde wohl zu fühlen.

 

Das ist unser Versprechen und dafür stehen wir als ehrenamtliche Betreuer, Abteilungs- und Übungsleiter, Trainer und Vorstandsmitglieder gerne in der Pflicht.

 

Wenn es die Voraussetzungen gestatten und wir unseren Sportbetrieb wieder öffnen dürfen, dann stehen in unserem Verein etwas mehr als 20 qualifiziert betreute Angebote zur Verfügung.

 

Damit dies auch weiterhin Bestand hat sind wir ständig auf der Suche nach Betreuern, Übungsleitern und Trainern. Wenn also jemand nicht nur gerne sportlich unterwegs, sondern vielleicht sogar Inhaber einer Übungsleiterlizenz ist, so wären wir sehr dankbar, wenn wir ins Gespräch kämen. Für ambitionierte Sportler*innen, die eine Übungsleiterlizenz erwerben möchten, haben wir selbstverständlich auch ein offenes Ohr und unterstützen hier gerne.

 

Dass es beim TuS außerhalb des reinen Sportbetriebes ebenfalls reichlich zu tun gibt, das dürfte einleuchten. So sind wir natürlich dankbar für jeden, der sich vorstellen kann, im Verein ein verantwortliches Amt auszuüben. Und wir sind überaus dankbar für jede helfende Hand die unsere anstehenden Baumaßnahmen im infrastrukturellen Bereich unterstützten möchte.

 

Das Häuschen an unserem Kröffelbacher Sportgelände ist marode und muss erneuert werden. Und den Kraftraum in der Turnhalle wollen wir auch erweitern. Bei beiden Vorhaben fallen eine Menge Arbeiten an, die den unterschiedlichsten Gewerken zuzuordnen sind und die wir von Vereinsseite aus selbst ausführen müssen.

 

Wer sich also beim TuS auf die eine oder andere Art einbringen möchte, der darf uns gerne mal anrufen oder auch anschreiben. Die Kontaktdaten sind unten angefügt. Wir freuen uns wirklich über jedes Signal!

 

Und übrigens: so wie der Turn- und Sportverein 1909 e.V. Brandoberndorf als einer der größten Vereine in unserer Region, so arbeiten auch die anderen Waldsolmser Vereine emsig und zukunftsorientiert an den Möglichkeiten für die Zeit nach Covid19. Damit es einfach besser weitergeht.

 

In einem Verein steckt der Wortsinn „vereinen“! Alle zusammen sind wir stark und gemeinsam schaffen wir die Herausforderungen, die vor uns liegen. Schaut euch unter den Vereinen um und bringt euch ein. Mit Sicherheit findet jeder etwas, das ihm nicht nur Spaß macht, sondern auch Erfüllung bringt.

 

Von Beginn an hat unsere Regierung angemessen und besonnen gehandelt. Dadurch müssen wir uns momentan im weltweiten Vergleich vielleicht etwas weniger sorgen. Dennoch dürfte uns allen klar sein: So wie es war, so wird es kurzfristig nicht mehr werden. Und ein Großteil dessen, was jetzt an Unterstützungen und Zuwendungen verteilt wird, muss auch wieder zurückgeführt werden und dieser Vorgang wird uns einschneidend belasten.

 

Passt auf euch auf und haltet durch! 

 

Rolf Schran, Turn- und Sportverein 1909 e.V. Brandoberndorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubiläen beim TuS:

 

Bedauerlicherweise hält uns Covid19 noch immer fest im Griff. Und da es uns eine Herzensangelegenheit ist, dass Sie gesund bleiben, haben wir haben alle für das Jahr 2020 geplanten Veranstaltungen abgesagt.

 

 

 

 

 

 

 

Bericht des Vorsitzenden

zur Jahreshauptversammlung 2019

 

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

 

wir sind ein auf Breitensport ausgelegter, gemeinnützig anerkannter und am Amtsgericht eingetragener Verein mit zur Zeit über 800 Mitgliedern.

 

Nach unserem Motto „Bewegen und vital bleiben“ haben wir uns zur Aufgabe gemacht, die Jüngsten an Sport und Bewegung heranzuführen und den Älteren eine Plattformen zu gestalten, innerhalb der sie ihre Beweglichkeit bis ins hohe Alter erhalten können.

 

Unsere Sportangebote untergliedern sich momentan in 11 Abteilungen und reichen vom betreuten Kinderturnen bis hin zum nach oben altersoffenen Seniorensport. Alle Trainer und Übungsleiter sind ausgebildet und mit entsprechenden Bereichslizenzen ausgestattet.

 

Mehr dazu gibt es nachher in den Berichten aus den einzelnen Abteilungen zu hören.

 

Unser Familien-Sommerfest im vergangenen Jahr war wieder eine schöne und gelungene Veranstaltung. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt und obwohl es am Samstagabend in Brandoberndorf noch 2 weitere Großveranstaltungen gab, war das Sommerfest dennoch gut besucht.

 

Dies lag nicht zuletzt daran, dass wir Sonntags, während der TuS-Präsentation - bei der sich die einzelnen Abteilungen vorstellen können, einen ganz besonderen Rahmen hatten, zu dem wir verdiente Mitglieder eingeladen und geehrt haben.

 

Diesen würdigen Rahmen werden wir auch für zukünftige Ehrungen beibehalten.

 

Allen Helfern des Sommerfestes von dieser Stelle aus ganz herzlichen Dank!

 

In diesem Jahr besteht der TuS stolze 110 Jahre. Ein schönes Jubiläum, was wir Rahmen unseres diesjährigen Sommerfestes auch würdigen wollen.

 

Unsere Volleyballabteilung wird zu diesem Anlass in Kröffelbach ein 2-tägiges Outdoor-Volleyballturnier ausrichten.

 

Am Samstag sind die Ausscheidungsspiele und abends gibt’s Party. Am Sonntag sind die Endspiele. Dazu wird der TuS seine Abteilungen vorstellen. Es stehen einige Ehrungen an und für das Kulinarische wird selbstverständlich auch gesorgt sein.

 

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir hier schon mal einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2020. In 2020 wird der TuS nämlich 111 Jahre alt. Und das wollen wir richtig feiern. Im Jahre 2020 sind wir turnusmäßig wieder mit der Durchführung der Kirmes dran und dann wollen wir für dieses Wochenende eine Kombination aus Kirmes und Fest gestalten. Das ist momentan der Plan.

 

Zur finanziellen Situation des Vereins werden wir nachher seitens der Kassenwartin und der Kassenprüfer hören.

 

Nur so viel vorab: Der Verein hat auch im vergangenen Jahr wieder besonnen gewirtschaftet.

 

Das muss er auch, denn es stehen eine Reihe von Aufgaben und damit verbundene Investitionen an:

 

Zum einen das „Kröffelbacher Sportgelände“

 

Hier wird es vorerst keine große Lösung geben. Wir werden versuchen, den maroden Boden im Holzhaus samt Unterkonstruktion dort zu erneuern, wo er momentan am meisten leidet.

 

Für die Sanierung des Rasenplatzes stehen wir im Gespräch mit der Fa. Rasenzeller und haben seitens des hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport bereits eine Bezuschussungszusage sodass wir mit den Arbeiten beginnen können.

 

Weiter sind innerhalb der Abteilungen querbeet Investitionen für Hilfsmittel und Sportgeräte vorgesehen.

 

Außerdem ist geplant, gemeinsam mit der Gemeinde einen Anbau zur Turnhalle umzusetzen. Konzept sowie erste Pläne haben wir erstellt und liegen der Gemeinde vor. Diese können nachher bei mir eingesehen werden.

 

Zu diesen Konzeptüberlegungen gibt es 2 Hintergründe.

 

Erstens ist inzwischen die Nachfrage zu Trainingseinheiten im Kraftraum derart groß, dass dieser mittlerweile aus allen Nähten platzt.

 

Und zweitens überlegen wir unser Angebot um den Bereich Reha-Sport zu erweitern. Dazu haben bereits erste Gespräche mit dem hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband stattgefunden.

 

Vorhaben und Investitionen wie die eben geschilderten können wir natürlich nicht alleine aus unseren Mitgliedsbeiträgen stemmen. Deswegen bemühen wir uns auch ständig um Spenden und Zuwendungen.

 

Im vergangenen Jahr haben wir uns erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben beteiligt und unser Schaukasten, der von Carola und Manuela auf Vordermann gebracht und mit unserer Homepage verlinkt wurde, bringt uns übers Jahr auch ein paar zusätzliche Euros.

 

In ihrer ausgeschriebenen Aktion „Vereinsförderung“ hatte die Volksbank Mittelhessen von den Vereinen in nur einem einzigen Satz wissen wollen, was den Verein so besonders macht: Wir haben den angeblich längsten Satz eingereicht und dafür gab’s 500 Euro!

 

Rennen, stemmen, tanzen, springen, die Menschen für den Sport gewinnen, vom Enkel bis zum Großpapa – seit vielen Jahren immer da: in Brandoberndorf der TuS, hält Groß und Klein ganz toll in Schuss!

 

Ein großes Thema für uns ist die Aufwandsentschädigung für unsere Trainer, Übungsleiter und Betreuer.

 

Bislang hat das - bis auf wenige Ausnahmen, bei denen Trainer und Übungsleiter auf Honorarbasis tätig waren - folgendermaßen funktioniert:

 

Der Gesetzgeber gestattet den gemeinnützig anerkannten und eingetragenen Vereinen die Möglichkeit einer rückgespendeten Aufwandsentschädigung.

 

Nun verzichtet der Übungsleiter auf die Auszahlung dieser Summe und erhält dafür vom Verein eine Spendenquittung über genau diesen Betrag, der - je nach Steuersatz - die Steuerlast des Übungsleiters reduziert.

 

Nun sagt der Gesetzgeber allerdings auch: Die Summe der ausgestellten Spendenquittungen darf nicht höher sein, als die Jahreseinnahme des Vereins.

 

Denn der Verein muss in der Lage sein, diese Summe auch wirklich zahlen zu können.

 

Und hier liegt das Dilemma. Ein Dilemma, welches auch beim zuständigen Amt des Lahn-Dill-Kreises bekannt ist und von dem so ziemlich alle Vereine unserer Größenordnung und Angebotsbreite betroffen sind.

 

Inzwischen haben wir fast 30 Betreuer und Übungsleiter, und die Höhe der ausgestellten Spendenquittungen würde die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen bei weitem übersteigen.

 

Das heißt, wir müssen hier ganz dringend ran und ein für uns sauberes, praktikables und nach außen kommunizierbares Modell für die Aufwandsentschädigung gestalten.

 

Dazu werden wir uns nach der Mitgliederversammlung zeitnah mit allen Trainer und Übungsleiter zusammensetzen und dieses Thema diskutieren. Und ich denke, wir werden eine für alle gute Lösung finden.

 

Bevor wir nun zum TOP 4 kommen, möchte ich an dieser Stelle einfach mal ein ganz dickes Lob an meine Vorstandskollegen richten. Die haben nämlich auch im vergangenen Jahr wieder einen richtig tollen Job gemacht und dafür ganz herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

Kinderfasching 2019

am Rosenmontag

04. März - ab 14:11h

 

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                                         ... schön war's !!!

 

Nachlese zur Kirmes 2017

 

Am vergangenen Dienstag, an jenem Tag, als wir den Veranstaltungsplatz unserer Kirmes zurück bauten, erhielt ich aus dem Usinger Raum eine Postkarte mit dem eindeutig vieldeutigen Satz: „Scheee wars!“ Darüber habe ich mich sehr gefreut und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Eigentlich … denn ja, das Wetter war toll, der Besuch durchaus zufriedenstellend und die Stimmung einfach super. An allen Veranstaltungstagen! Aber dass eine Kirmes überhaupt so stattfinden kann, wie sie denn nun mal stattfand, das erfordert schon ein wenig mehr als „nur mal ein paar Tage schön feiern“. Nämlich viele, viele helfende Hände!

 

Natürlich jene, die im Vorfeld die Weichen stellen und die notwendigen Vorbereitungen treffen. Und jene, die beim Auf- und Abbau zupacken. Jene, die sich den im Vorfeld nicht bedachten und so urplötzlich auftretenden Anforderungen stellen und diese ruck zuck lösen und last not least diejenigen, die ihre Theken-, Nachtwachen- und Reinigungsdieste verrichten. All diesen Helfern ein ganz herzliches Dankeschön!

 

Aber eine Kirmes wäre halt auch nicht zu stemmen, ohne die tatkräftige Unterstützung der ortsansässigen Firmen und Handwerksunternehmen. Kabel, Rohre, Schläuche, Latten, Bretter, Santitäranschlüsse und Stromverteilungen, Gabelstabler und, und, und … in jedem Gewerk würde es an allem fehlen. Und auch für diese großartige Hilfsbereitschaft ein herzliches Dankeschön!

 

In diesem Jahr wurde die Brandoberndorfer Kirmes vom Turn- und Sportverein ausgerichtet. Aber aus allen Vereinen heraus hatten wir reichlich Unterstützung. Mit Rat und Tat. Danke auch dafür! Das macht Mut und verspricht der Kirmes eine gute und sichere Zukunftsperspektive. Und das freut mich persönlich ganz besonders.

 

Denn wie bei nahezu allen kulturellen Veranstaltungen in unserer Großgemeinde bilden Brauchtum und Tradition auch für die Kirmes das feste Fundament. Würde die Kirmes sterben, würde vermutlich vieles in der Folge verloren gehen. Vieles, was wir nachfolgenden Generationen nahe bringen sollten.

 

Nach der Kirmes ist vor der Kirmes. Am letzten Septemberwochenende 2018 findet die nächste Kirmes in Brandoberndorf statt. Veranstalter wird dann die Freiwillige Feuerwehr sein. Wir wünschen jetzt schon eine tolle Veranstaltung und versprechen von unserer Seite aus tatkräftige Unterstützung!

 

Allerdings fließt bis dahin noch einiges an Wasser den Solmsbach hinunter und einige interessante und coole Veranstaltungen warten auf unseren Besuch.

 

Ob es nun die anstehenden Vorführungen des Griedelbacher Mundarttheaters sind oder die bevorstehenden Konzerte von Meelstaa oder Darkside Of The Diamond, ich denke nicht, dass wir auf auswärtige, teure Eventagenturen und deren retortengeschöpfte Veranstaltungen angewiesen sind.

 

Wir haben in Waldsolms einen überragenden Fundus an Ideen und ein überaus großes Potential an gerne mitmachenden Menschen. Das haben wir jetzt wieder erlebt. Und dafür DANKE!

 

Rolf Schran

 

 

 

Übungsleiter gesucht!!!

Der TuS 09 Brandoberndorf ist bestrebt, soweit wie möglich, alle Bereiche des Breitensports anzubieten. Für die Gestaltung und Durchführung dieser Angebote sind zertifizierte Übungsleiter unverzichtbar. Deshalb suchen wir ständig Übungsleiter. Zum Beispiel für Junioren- und Seniorengymnastik, Mutter und Kind Turnen, Badminton, Laufen, Walke, Konditionssport, Kraftsport und Schach. Insofern die Betreuung ehrenamtlich durchgeführt wird, ist der Verein gerne bereit, Aus- und Weiterbildung zu fördern und das Ehrenamt in allen Bereichen zu unterstützen. Bitte wenden Sie sich an die Abteilungsleiter oder setzen Sie sich direkt mit dem Vorstand in Verbindung.

seagull

TuS 1909 e.V. Brandoberndorf

 

Postfach 1

35647 Waldsolms